Archive for the "Uncategorized" Category

!!! AB HEUTE !!!

Von Gastautor Ralf Gilles

Abstimmung über die Abwahl des Oberbürgermeisters am 12. Februar !!!

Heute beginnt die Möglichkeit der Briefabstimmung. Briefabstimmungsunterlagen können mündlich (nicht telefonisch), schriftlich oder elektronisch (im Internet unter http://www.briefwahl.duisburg.de/) beantragt werden.

Darüber hinaus werden sowohl zentral im Wahlamt als auch in allen Duisburger Bezirksämtern Briefabstimmungsstellen eingerichtet.
Dort ist nicht nur die Beantragung der Briefabstimmung möglich, sondern es kann nach entsprechender Beantragung DIREKT VOR ORT DIE STIMMABGABE erfolgen.

Natürlich können Sie auch am 12.02.2012 in ihr Wahllokal gehen – jedoch empfehle ich ihnen auf Grunde der Jahreszeit und der Frage was wir für ein Wetter am Wahltag haben bzw. welche Privattermine man an diesem Sonntag hat (z.B. Karnevalssitzung) die Briefwahl.

WICHTIG IST – NUTZEN SIE IHR DEMOKRATISCHES RECHT UND GEHEN SIE BITTE ZUR WAHL.
Stimmen Sie mit “JA” für die Abwahl von OB A. Sauerland
Stimmen Sie mit “NEIN” für die Fortsetzung seiner Amtszeit

Hier die Adressen mit Öffnungszeiten der Bezirksämter und des Wahlamtes, die Adresse ihres Wahllokals entnehmen Sie bitte ihrer Wahlbenachrichtigung:

Stabsstelle für Wahlen (Wahlamt)
Bismarckstraße (Neudorf) 150-158
47057 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/I-03/index.php

Bezirksamt Mitte
Sonnenwall 73-75
47051 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Do bis 18:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/95/index.php

Bezirksamt Süd
Sittardsberger Allee 14
47249 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Di bis 18:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/97/index.php

Bezirksamt Hamborn
Duisburger Straße 213
47166 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Do bis 18:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/92/index.php

Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl
Bismarckplatz 1
47198 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Mo bis 18:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/94/index.php

Bezirksamt Meiderich/Beeck
Von-der-Mark-Str. 36
47137 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Mi bis 18:00 Uhr
hhttp://www.duisburg.de/vv/93/index.php

Bezirksamt Rheinhausen
Körnerplatz 1
47226 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Do bis 18:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/96/index.php

Bezirksamt Walsum
Friedrich-Ebert-Straße 152
47179 Duisburg
Mo – Fr 08:00 bis 16:00 Uhr; Di bis 18:00 Uhr
http://www.duisburg.de/vv/91/index.php

“Piratenpartei ist ein Kunstprodukt” – Ja, wir sind ein Kunstprodukt

Auf die von der Thüringer Allgemeine aufgeworfene Frage, ob die Piratenpartei 2012 eine neue politische Kraft wird, gibt sich Frank Ettrich, Soziologe an der Universität Erfurt, erstaunlich uninformiert. »Die Piratenpartei wird die große Enttäuschung des Jahres 2012 sein. Sie ist ein Kunstprodukt ohne substanzielle Programmatik.«

Kunstprodukte zeichnen sich dadurch aus, dass mit ihnen Vorgefundenes weiterentwickelt und der Status Quo nicht passiv übernommen wird. »Diese Umformung ist in unserer politischen Landschaft dringend erforderlich, will man eine starke und bürgernahe Demokratie erschaffen. Insofern sehen wir uns tatsächlich als einer Art Kunstprodukt« so Bernd Schreiner, Landesvorsitzender der PIRATEN Thüringen. »Zudem erleben wir momentan einen massiven Mitgliederzulauf, wobei wir versuchen, alle Neumitglieder sofort in unsere Strukturen einzubinden, beispielsweise indem wir keine Delegierten- sondern Mitgliederversammlungen abhalten.« Auch in diesem Sinne, so Schreiner, »sind wir ein Kunstprodukt«. Schafften die Piraten es doch, vor Monatsfrist
auf dem Bundesparteitag in Offenbach trotz des großen Ansturms von 1.400 Piraten und etwa 200 Journalisten kontrovers aber zielstrebig am Programm der Piratenpartei zu arbeiten. Keine leichte Kunst.

Für welche Art Transparenz kämpfen die Piraten eigentlich?

Das von Herrn Ettrich formulierte Argument, das Programm der PIRATEN bestünde lediglich aus dem Punkt “Transparenz”, will Schreiner nicht gelten lassen: »Ziel der PIRATEN ist es, eigentlich selbstverständliche aber dennoch mangelhaft vorhandene Transparenz in öffentlichen Belangen auch umzusetzen und kritisch zu begleiten.« Gleichzeitig soll davor geschützt werden, dass die Übergriffe des Staates in die Privatsphäre der Bürger – wie es momentan unter anderem durch eine geplante neue Vorratsdatenspeicherung forciert wird – nicht weiter Überhand nehmen. Insofern ist die heraufbeschworene Angst vor “zu viel Transparenz [...] in bestimmten Bereichen” auch nicht nachvollziehbar.

Das Vorurteil Ein-Themen-Partei

Bernd Schreiner dazu: »Es ist erstaunlich, dass selbst in wissenschaftlichen Kreisen noch immer Vorurteile aufrecht erhalten werden. Wir PIRATEN stehen für einen neuen und offenen Politikstil, der nicht über die Menschen entscheidet, sondern mit den Bürgern zusammen Lösungen entwickelt.«

In Programm der PIRATEN finden sich Themen wie eine liberale Drogenpolitik, eine strikte Trennung von Religion und Staat, Vorstellungen zum Urheberrecht im Informationszeitalter oder Ideen eines Sozialstaates mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, aber auch die Grundlagen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Natur. Dieses Parteiprofil, welches am ehesten mit dem Prädikat »sozialliberal« versehen werden kann, ist es dann auch, welches Bernd Schreiner dazu verleitet, Herrn Ettrich einzuladen: »Wenn selbst Soziologen noch von einer Ein-Themen-Partei sprechen, haben wir noch ein großes Potential, das wir durch Kommunikation ausschöpfen werden. Ich lade daher Herrn Ettrich gerne zu einem unserer kommenden Treffen ein.«


Quelle:  http://nachrichten.t-online.de/soziologe-piratenpartei-ist-kunstprodukt/id_52855702/index?news
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Verantwortlich für den Inhalt und Versand dieser Pressemitteilung:
Pressestelle – Piratenpartei Deutschland Landesverband Thüringen

Piratenpartei Deutschland Landesverband Thüringen

Google fährt wieder durch Duisburg

Nach einem Bericht der Rheinischen Post von heute, fährt Google wieder mit seinem Kamerawagen durch Duisburgs Straßen. Diesmal werden jedoch Straßenverläufe, Verkehrsschilder, Änderungen des Straßenverlaufs (z.B. Neue Einbahnstraßen) aufgezeichnet. Die Bilder werden jedoch nach Google-Angaben nicht veröffentlicht, sondern dienen der Aktualisierung des Routenplaners Google Maps.

Was anschließend mit den Aufnahmen geschieht liegt jedoch nach meiner Ansicht völlig im Dunkeln. Dazu hat sich Google nicht geäußert. Wäre vielleicht mal ein Grund für unsere Datenschützer nachzufragen.

Fehler beim Laptopkauf

Bei neuen Laptop ist inzwischen häufig keine Recovery DVD mehr mit dabei. Wenn am Rechner dann etwas nicht stimmt darf man zum Laden oder teils sogar direkt zum Hersteller.
Deswegen gar nicht erst Geräte kaufen, welche ohne Recovery DVD sind. Da spart man sich viel Ärger und Probleme. Hersteller, die das nicht bieten sind selber Schuld.

Bing Streetside kommt

Der Start von Bing Streetside in Deutschland wird derzeit von Microsoft vor. Ein ähnliches Projekt wie Google Streetview. Also kommen auf uns neue Verpixelungen zu. Zumindest auf jene die ihre Privatsphäre schützen wollen.

Steht auf und wehrt euch.

So könnte man den Aufruf von Hessel auffassen. Ein Aktivbürger ersten Ranges.

Das heißt dann wohl, dass man für Freiheit mit den Mitteln der Demokratie kämpfen muss.

Wenn man so Dinge hört, wie die ständigen Vorstöße zur Vorratsdatenspeicherung oder die ständigen Versuche die Demokratie einzuschränken.

Der Kompass ist da!

Die AG-Piratenzeitung hat die Nullnummer vom Kompass fertiggestellt.

Hallo Piraten,

die AG Piratenzeitung hat die Nullnummer ihres »Kompass« fertiggestellt.

Der »Kompass« soll alle drei Monate erscheinen und durch Spenden finanziert werden. Der »Kompass« versteht sich als Mitmachzeitung, als Diskussionsmotor diverser (Schwerpunkt)Themen für eine breitere Öffentlichkeit und will Themen bringen die Piraten bewegen, die die PIRATEN offiziell aber (noch) nicht anpacken. Dabei definiert sich der »Kompass« als Nicht-Partei-Zeitung, auch um evtl. Schaden von der Partei abzuwenden, da wir eben Aussagen drucken, die KEINE offiziellen sind – wobei wir selbstverständlich auch die Kernthemen behandeln. Dieses Medium ist gedacht als Ergänzung zu (später gedruckter) Flaschenpost und Kaperbrief(en) u.a. und soll zu einer Diversifizierung der Medienlandschaft beitragen. Freilich soll der »Kompass« auch im Wahlkampf Verwendung finden, zumal er zeigt, an welchen Themen die PIRATEN noch so alles arbeiten und jeder sich dabei beteiligen kann.

Des Weiteren hat die AG Piratenzeitung vor eine Infrastruktur aufzubauen, um ein zeitnahes Produzieren diverser Piratenzeitungen zu ermöglichen/vereinfachen. Dafür werden wir ab Januar eine Website aufbauen, die ein dezentrales Konzipieren, Planen und „Zusammenbauen“ von Zeitungen, Seiten, Artikeln und Bildelementen deutlich vereinfacht, Arbeitsprozesse beschleunigt und die Ausschöpfung zeitlicher sowie monetärer Mittel effizienter gestaltet. Das alles wollen wir Dritten zur Nutzung anbieten, vom BuVo bis zur lokalen Ortsgruppe und darüber hinaus.

Die AG Piratenzeitung möchte NICHT die verschiedenen, bestehenden Arbeitsgemeinschaften und -gruppen in einer zusammenpressen, vielmehr wünschen wir uns, dass sich alle, die sich mit gedruckten „piratigen Zeitungen“ befassen, als Teil eines Netzwerkes „Piratenzeitung“ verstehen, ohne dabei ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Insbesondere Außenstehenden wollen wir so den Zugang zu Informationen vereinfachen, Kontaktmöglichkeiten transparenter machen sowie den Austausch und die Kooperation untereinander vorantreiben.

Die Nullnummer, die nicht in Druck geht sondern ausschließlich als PDF existieren wird, findet ihr unter: http://bit.ly/Kompass00
Bitte ggf. weiterschicken.

Wir, die Mitglieder und Mithelfer der AG Piratenzeitung, wünschen allen viel Spaß beim Lesen und Begutachten unseres Werkes sowie fröhliche Weihnachtstage und einen rutschfreien Übergang ins neue Jahr.

Werbefaxe

Es gib nicht nur Spam über den Emailaccount, sondern auch durch Faxe. Das nervt nicht nur, es kostet auch Toner und Papier und wenn das Fax Geräusche macht unter Umständen auch Schlaf. Denn diese Faxe kommen häufig zu Zeiten, wo die Menschen noch Schlafen.

Wenn man solche Faxe empfängt kann man diese aus dem Speicher des Faxes teilweise ausdrucken lassen. Bekannte Nummern sind folgende.
00447005980258 Swiss Money Report
00447006980268 Swiss Money Report (neu)
00447005800289 und 00442070605125 Diverse
An die man tunlichst eine Antwort unterlassen sollte, denn sie scheinen kostenpflichtige Nummern zu sein.
Die Nummern stehen in Zusammenhang mit folgenden holländischen Telefonnummern die zu dem selben “Dienstleistern” gehören.
0031848396158
0031848325038
0031848392780
0031848356603
0031848307962
0031848672162

Zu den Faxen gehören Webseiten wie:

www.pflanzen300.com
www.flaggen4u.com
www.chefsessel-europa.com
www.tools80.com
www.engine100.com
www.swissmoneyreport.net

Für den Spamfax Swissmoneyreport ist die Altanus Private Media Services Ltd. in den Niederlanden mit Hauptsitz in London Grossbritannien verantwortlich. Laut Auskunft auf der Webseite von Swiss Money Report.

Von diesen Seiten wird Ramsch angeboten in Form von Aktien oder irgendwelchen Geräten, Pflanzen, Flaggen oder Chefsesseln. Jedenfalls deuten darauf die Recherchen im Internet hin

Was kann man nun gegen solche Faxspammer tun?

Man sollte keinesfalls die angegebenen Rufnummern oder Emailadressen verwenden.

Einige gute Tipps wie Nachts abschalten und ähnliches findet man hier.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu der Angabe von Telefon- und Faxnummern bei Vistaprint.

Der neue Perso ab nächster Woche

Ab 1.11.2010 ist es soweit. In den meisten Bundesländern ist der neue Personalausweis, der einzige den man beim Amt kriegt. In Duisburg hat man wegen dem Feiertag noch einen Tag mehr Zeit.
Es gibt nicht nur Sicherheitsbedenken, sondern auch die Kosten für den neuen Personalausweis werden steigen. Der Fingerabdruck auf dem Personalausweis bleibt glücklicherweise freiwillig und auch die Onlinefunktion lässt sich abschalten.
Jeder sollte sich gut überlegen, ob es nicht Sinn macht sich noch einen von der alten Variante zu besorgen.

Wer nur noch den kriegt sollte sich eine entsprechende Hülle besorgen um sicher zu gehen, dass die Daten nicht durch Unbefugte ausgelesen werden können. Besonders wenn man die Onlinefunktion nicht deaktiviert ist es wichtig, sonst könnte man die eine oder andere Rechnung auf dem Tisch haben.

Darf man den SIM-Lock entsperren?

Diese Frage stellt sich derzeit die Staatsanwaltschaft in Göttingen. 600 Handybesitzer hatten ihr Handy vor Ablauf der normalen Frist entsperren lassen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft könnt ein Verstoß gegen das Urheberrecht vorliegen.
Klingt etwas sehr konstruiert und von den Anbietern scheint nur Vodafone dies als Problematisch anzusehen.

Abofallen

Mal in kürze etwas zum Thema Abofallen.

Bei Abofallen handelt es sich um Internetseiten bei denen versteckt im Kleingedruckten finanzielle Forderungen aufgeführt sind.
Diese unseriösen Seiten erkennt man sehr gut daran, dass man vor dem Zugriff auf Inhalte der Seite persönliche Daten eingeben muss. So eine Anmeldung für normalerweise kostenfreie Angebote ist ein eindeutiges Indiz für so eine Abzockseite.

Man sollte im Internet eh sparsam mit der Angabe seiner Daten sein.
Kommt eine Nachricht von einem “Rechtsanwalt” sollte man sich diese in Ruhe durchlesen, nicht nerven verlieren und dann die weiteren Schritte überlegen.
Sehr gute Ratschläge findet man auf Computerbetrug.de. Wichtig ist jedenfalls erst einmal zu prüfen ob die Forderung überhaupt berechtigt ist. Meiner Kenntnis hat noch kein Gericht den finanziellen Forderungen einer Abofalle stattgegeben.

Ein nicht uninteressanter Artikel ist hier im Spiegel zu finden.

Wie gesagt ruhe bewahren nicht jede Drohung wird wahr gemacht.

Ich würde jedenfalls eine Anzeige wegen Betruges, sowohl gegen “Rechtsanwalt”, als auch das Unternehmen in Betracht ziehen.

Kommentar zu Sarrazin

Sarrazin hat mit seinem Buch viel Wirbel erzeugt und eine Diskussion um Integration entfacht, was gut ist.

Rassistische Äußerungen kann ich allerdings nicht gutheißen und wenn man über Einwanderung spricht sollte man eins nicht vergessen. 100% der in Deutschland lebenden Menschen sind Einwanderer oder deren Nachfahren.
Das fängt mit unseren Vorfahren aus Afrika an und geht über die Völkerwanderung und Industrialisierung bis in Neuzeit und Globalisierung.

Einige sind zwar hier schon länger Sesshaft und haben sich akklimatisiert aber deswegen sind sie nicht besser oder schlechter.

Es gibt natürlich immer wieder einige negativ auffallenden Element in jeder ethnischen Gruppierung aber damit muss man umgehen lernen.

Jeder ist sich wohl selbst der nächste und versucht zu einer Gruppe dazu zu gehören. Wie bei den Urmenschen hat dieses Rudel eine Art Schutzfunktion und soll Geborgenheit geben. Besonders wenn es einer Gruppierung schlecht geht wird diese jemand anderes die Schuld geben.

Lopavent veröffentlicht Aufnahmen der Überwachungskameras

Der Betreiber der Loveparade, die Lopavent, hat heute ausführlich Stellung zu den Ereignissen des 24.07 genommen.
Ihre Sicht der Dinge: Fehlverhalten der Polizei war verantwortlich für die Katastrophe.

Dazu wurden (angeblich) alle Aufnahmen der Überwachungskameras bis um 16:40 veröffentlicht, sowie ein Dokumentarfilm erstellt, der diese Aufnahmen mithilfe von Grafiken deutet.
Wie vertrauenswürdig sind diese Darstellungen?
Der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, kommentiert:
Herr Schaller manipuliert und verdunkelt, wo er kann. Ihm geht es offenbar nicht um die Wahrheit, sondern nur darum, seinen eigenen Hals zu retten.”

Offenbar waren wärend des Unglücks durch die Ereignisse mehrere Sicherheitskameras ausgefallen, was neben den vom Veranstalter angeführten Pietätsgründen eine weitere Erklärung für das Fehlen der letzten Minuten darstellt. Es bleibt dem Leser überlassen, die Aussagen der Lopavent richtig einzuordnen. Die Videoaufzeichnungen sind unter Loveparade.de zu finden.

Quelle: Gulli.com, der Artikel beinhaltet auch einige andere, interessante Überlegungen.

Einen Download der geheimen Loveparade-Dokumente…

… gibt es bei uns nicht.
Und es ist wohl auch nicht anzunehmen, dass sie nochmal jemand zu Gesicht bekommt. Zugriff auf diese Daten hat leider nur noch die netzaffine, meist schwer pädokriminelle Raubmordkopiererszene.

Denn im Ernst: Wer sonst käme auf die Idee, mal bei Google “Loveparade Geheimdokumente” einzutippen und dann direkt die ganz oben erscheinende Seite Indymedia anzuklicken

Und mindestens ebenso verdächtig sind diejenigen, vermeindlich unbedarften Surfer, die sich mit einem einfachen “Loveparade Dokumente” begnügen und die erste Ergebnisseite durchforsten. Wer bis zum achtplazierten Eintrag gelangt, ist zumindest einmal im Leben Schwarzgefahren und ist auch sonst irgendwie verkommen.

Da wir uns natürlich von solchen Millieus fernhalten, können wir hier leider nicht weiterhelfen. ;)

Pressefreiheit in Duisburg R.I.P.

Duisburg/World Wide Web Den Duisburger Bloggern von xtranews.de drohen bis zu 250.000 € Strafe, wenn sie gegen eine einstweilige Verfügung der Stadt Duisburg verstoßen.

Was ist geschehen?

Die Stadt Duisburg hatte bei Anwälten in Düsseldorf ein Gutachten über das Loveparade-Unglück in Auftrag gegeben. Diesem waren im Anhang auch einige Unterlagen wie Sitzungsprotokolle, Briefe etc. angefügt wurden – von der Stadt wurde aber nur das Guthaben veröffentlicht. Mehrere Vertreter der Presse, darunter auch xtranews.de, erhielten daraufhin dieses Zusatzmaterial. Während die anderen Medien zunächst nur Ausschnitte präsentierten, ging xtranews.de aufs Ganze – mit stufenweiser Veröffentlichungen aller Dokumente! Nun folgte das, was leider bei Privatblogs immer öfter zu beobachten ist:
Die kritisierte Person, in diesem Fall OB Sauerland resp. Stadt Duisburg, schaltet einen Anwalt ein, der eine einstweilige Verfügung erlässt – mit einer für Privatpersonen astronomischen Höhe der Strafe von 250.000€ – die Betreiber von xtranews.de haben nicht einmal genug Geld für einen Anwalt und bitten um Spenden!
Wie der WDR berichtet, haben bereits viele andere Blogs die Dokumente übernommen. Sauerlands Sprecher Sosic wird zitiert mit den Worten: “Die unkontrollierte Verbreitung ist ohnehin nicht mehr zu verhindern”. Aufrecht erhalten wird dieser Versuch eines Maulkorbes aber trotzdem mit der Begründung, es stünden die Kontaktdaten einiger Duisburger Politiker dort, gegen die bereits Morddrohungen ausgesprochen wurden. Zudem beschränke dies die Persönlichkeits- und Urheberrechte der beteiligten Personen.
Angesichts der Tatsache, dass das Internet nie vergisst und andere Blogger – außer den Duisburger Lokaljournalisten, deren Blog durchaus professionell ist – nicht belangt werden eine geradezu unverschämte Begründung. Jetzt dürfen also alle die Daten der Herren Sauerland, Sosic und Co. veröffentlichen – nur xtranews.de (als einer der wichtigsten unabhängigen Blogs Duisburg) nicht mehr? Und warum bitte darf xtranews.de keine einzige Seite mehr veröffentlichen, wenn doch nur die Kontaktdaten geheim bleiben sollen?
Liegt es etwa – nicht auszudenken – doch daran, dass dieses Material hochbrisant ist und aufgrund seiner Informationen zur Loveparade gewissen Politikern schaden könnte?
Was solls, möchte man meinen. Immerhin gibt es mit wikileaks eine Plattform, die genau für solche Zwecke geschaffen wurde. Und wenn Herr Sauerland dann immer noch Angst hat, dass Menschen über wikileaks herausfinden, was auch unter www.dasoertliche.de zu finden ist, dann gibt es da eine ganz einfach Methode, dem Spuk ein Ende zu machen:
Nämlich zurücktreten!

Erschreckendes Video zur Loveparade

In den letzten Tagen wurde über eine Videoreihe auf YouTube heftig diskutiert.
Die Kontroverse dreht sich darum, ob derartiges Material nicht einen Eingriff in die Privatsphäre der Opfer darstellt und ob es dem Author eher um Effekthascherei oder um Aufklärung geht.

Worum es geht? Nun, um diese Veröffentlichung auf YouTube:

Ich habe lange gezögert, ob ich dieses Material auf diesem Blog verlinken soll.
Jedoch kam ich zum Schluss, dass hier der aufklärerischer Aspekt ganz klar gegeben ist, zeigt die Aufnahme doch recht deutlich, welche furchtbare Enge bereits lange vor dem eigentlichen Unglück herrschte – Von einigen Ravern, “die sich nicht an die Spielregeln gehalten haben” und durch das Benutzen der Treppe die Panik laut einigen Erstaussagen der Verantwortlichen ausgelöst haben sollen, keine Spur.

Ausdrücklich hier aber noch einmal der Hinweis: Anklicken auf eigene Gefahr.
Darüber hinaus möchte ich auch darauf hinweisen, dass dieser Blogpost, wie im Disclaimer rechts nachzulesen ist, lediglich meine Meinung wiederspiegelt und nicht zwingend die anderer Piraten.

11 brennende Fragen zur Loveparade

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein von mir verfasster Bericht die Geschehnisse am Samstag und die hochbrisanten Fragen, die sich fast jeder stellt, aus meiner Sicht beschreiben.

An dieser Stelle verweise ich aber lieber auf einen exzellenten Artikel im Spiegel, der die Punkte gut strukturiert und knallhart anspricht.
Ein absoluter Lesetipp: SPIEGEL – Love-Parade-Tragödie: Widersprüche, Ausflüchte, Lügen

Nachtrag, 02.08.2010
Ein kritischer Bericht unter anderem zur “Spiegel”-Reportage:
FAZ: Die Loveparade in den Medien
Ein einziger Blick in die Zukunft hätte doch gezeigt…

Schock bei der Loveparade

Bei der Loveparade sind aufgrund einer Massenpanik 19 Menschen getötet und über 340 teils schwer verletzt wurden . 19 friedliche Raver, die zusammen mit 1,4 Mio. Menschen feiern wollten und dabei zu Tode getrampelt wurden. Die Piraten in Duisburg sprechen allen Opfern und Angehörigen ihr Beileid aus und bitten alle Medien und Politiker, zumindest einen Tag der Trauer verstreichen zu lassen, bevor man mit Schuldzuweisungen und politischem Klein-Klein beginnt. Dafür wird es noch die Zeit geben, doch heute ist es erst einmal an der Zeit, die Geschehnisse zu verarbeiten: Diese Katastrophe ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für alle Duisburger und Ruhrgebietler, die dieses Großereignis im “Pott” stattfinden lassen wollten, im Zeitalter von Public Viewing und einem immer stärkeren Zusammengehörigkeitsgefühl der jüngeren Menschen ist es auch ein Schlag ins Gesicht einer ganzen Generation! Stefan Sechting von den Pottpiraten dazu: “Eigentlich wollte ich nur etwas feiern. Es ist unglaublich, dass dabei keine 200m neben mir Menschen gestorben sind, die einfach nur mitfeiern wollten. Ich bin schockiert!”

Mehr direkte Demokratie auf Bundesebene

SPD und Grüne fordern Volksentscheide auf Bundesebene. Themen könnten zum Beispiel die Wehrpflicht oder Atomkraftwerk Restlaufzeit sein.

Bisher blockiert die Union diesen Vorstoß. Dabei würden Volksentscheide bei dem Bürger mehr das Gefühl geben etwas bewirken zu können.

Die Piraten unterstützen einen solchen Vorschlag natürlich.

Post per Internet

Bald ist es soweit mit dem Netzbrief.

Man registriert sich bei der Post und bekommt Briefe von Behörden und ähnliches bequem als Email.

Klingt eigentlich recht toll.

Allerdings sollte man bedenken. Das genau wie bei Briefen die Email mit mit dem Versand als zugestellt gilt. Das heißt, selbst wenn man die Email nicht abrufen kann laufen die Fristen. Für mich ein Grund mich diesem “Fortschritt” zu verweigern und mich gar nicht erst anzumelden.

Ich muss allerdings sagen das ein Privatunternehmen wie die Deutsche Post nicht diesen Sonderstatus der amtlichen Zustellung haben dürfte. Schließlich ist sie keine Staatsunternehmen mehr.