Archive for the "Landtagswahl" Category

Geplante Diätenerhöhung ist eine schallende Ohrfeige an die Bürger NRWs

Düsseldorf, 01.02.2012

Auf das Schärfste kritisiert der Landesverband NRW der Piratenpartei die geplante Diätenerhöhung für die Mitglieder des NRW-Parlaments. Eine Anhebung um mtl. 500,- Euro ist unangemessen, die Begründung mit einer angeblich vorher nicht bekannten Versorgungslücke hanebüchen und nicht nachvollziehbar. In Zeiten knapper Haushalte und einer generellen Debatte um Armut im Alter muss die Entscheidung der Fraktionen von SPD und CDU als eine schallende Ohrfeige an die Bürger Nordrhein-Westfalens gewertet werden.

Die Landtagsabgeordneten in NRW sind aufgrund eines eigens für sie eingerichteten Versorgungswerks, dessen Verwaltungskosten übrigens auch auf den Steuerzahler abgewälzt werden, privilegiert genug [1]. Schon jetzt erwirbt ein Abgeordneter, der zehn Jahre einzahlt, wesentlich mehr Rentenansprüche als ein Arbeitnehmer, der im gleichen Zeitraum den Höchstbeitrag an die gesetzliche Rentenversicherung abführt.

„Die Selbstbedienungsmentalität der Abgeordneten nimmt langsam bizarre Züge an“, äußert sich Achim Müller, Pressesprecher der NRW-Piraten. „Den Parlamentariern in NRW war bei der Umstellung im Jahr 2005 klar, welche Versorgungsansprüche sie erwerben werden. Aber sechs Jahre später stellt man plötzlich und unerwartet eine »Lücke« fest?“ Achim Müller weiter: „Es wird wohl ein Wunschtraum bleiben, dass die etablierte Politik für die sich abzeichnende Altersarmut des Durchschnittsverdieners ebenfalls so einfache, schnelle und finanziell attraktive Lösungen parat hat.“

Die Piraten in NRW fordern alle Abgeordneten des Landtags auf, bei der für die kommende Woche geplanten Abstimmung im Düsseldorfer Landtag ein Zeichen zu setzen und mit Nein zu stimmen [2]. Diese Aufforderung gilt besonders in Anbetracht der Tatsache, dass bereits im kommenden Sommer die nächste, dann turnusmäßige Diätenerhöhung ansteht.

Die Fraktionen der SPD und der CDU hatten sich gestern in internen Abstimmungen für die geplante Erhöhung der Diäten ausgesprochen. Die Grünen werden wohl nach einer Anstandspause ebenfalls zustimmen. Linke und FDP lehnen die Anpassung ab [3,4].
Quellen:

[1] Abgeordetenentschädigung NRW: http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordnetenentsch%C3%A4digung#Nordrhein-Westfalen
[2] 54./55. Plenarsitzung: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Aktuelle_Termine.jsp?m=671
[3] Abgeordnete halten trotz Protesten an Diätenerhöhung fest: http://www.derwesten.de/politik/abgeordnete-halten-trotz-protesten-an-diaetenerhoehung-fest-id6303158.html
[4] Rot-Grün und CDU pochen auf 500 Euro mehr : http://www.rp-online.de/politik/nrw/rot-gruen-und-cdu-pochen-auf-500-euro-mehr-1.2692967

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung:

Presseteam NRW
Achim Müller

Klarmachen zum Ändern statt Einheitsbrei im Landtagswahlkampf

Zu dem Vorstoß der Parteivorsitzenden de Jager (CDU) und Stegner (SPD) für eine überparteiliche Erklärung zur Fairness im Landtagswahlkampf erklärt der Vorsitzende der Piratenpartei Schleswig-Holstein, Hans-Heinrich Piepgras:

»Einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit stehen wir Piraten
aufgeschlossen gegenüber, aber bitte in Sachfragen. Ein sachlicher und
themenbezogener Landtagswahlkampf ist für uns eine
Selbstverständlichkeit. Es ist befremdlich, dass nun ausgerechnet SPD
und CDU, deren Funktionäre sich in der Vergangenheit öffentlich gezankt
und persönlich angefeindet haben, den Vorreiter in Sachen Fairness
spielen wollen. Die Piraten sind keine Berufspolitiker, von denen so
mancher den Anstand verloren hat. Die Altparteien bereiten mit dieser
Initiative  einen langweiligen und ruhigen Wahlkampf vor, um ohne
wirkliche Veränderungen wie bisher weitermachen zu können.«

Spitzenkandidat Torge Schmidt will mit der Piratenpartei
Schleswig-Holstein »klarmachen zum Ändern« und das Polit-Establishment
in Kiel kräftig durcheinander wirbeln: »Wir wollen kompetente Menschen
mitten aus dem Leben in den Landtag bringen und keine Karrierepolitiker.
Piraten-Abgeordnete entscheiden frei und bilden themenbezogene
Bündnisse, anstatt Fraktionszwang und Koalitionskungelei Entscheidungen
diktieren zu lassen. Wir wollen direkte Bürgerbeteiligung bei
Haushaltsplanung und Gesetzgebung anstelle des bloßen fünfjährigen
Urnengangs bei ‘alternativlosen’ Entscheidungen in der Zwischenzeit. Wir
planen, das Kartell der Fraktionsselbstbedienung durch eine transparente
Politikfinanzierung zu ersetzen. An die Stelle von Gesprächen in
Hinterzimmern, Lobbyismus, verschleierten Nebenverdiensten und
gegenseitiger Postenverschaffung muss ein neuer Politikstil der
Transparenz gesetzt werden. All dies verstehen wir unter Fairness – den
Bürgern gegenüber.«

P R E S S E M I T T E I L U N G
der Piratenpartei Schleswig-Holstein
Kiel, den 23.01.2012

Frische Brise im Berliner Abgeordnetenhaus

Mit fast 9%, also etwa 15 Sitzen, zieht die Piratenpartei ins Berliner Abgeordnetenhaus ein. Die Wählerinnen und Wähler in Berlin glauben den jungen Leuten offensichtlich, dass sie einen frischen Wind in die Berliner Politik bringen können. Dabei ist in erster Linie nicht das Programm der Partei maßgeblich oder der jugendliche Elan der neuen Abgeordneten. Viel mehr zählt das Tranzparenz-Versprechen der Freibeuter.

Die PIRATEN haben jetzt in Berlin von den Bürgern die Chance bekommen zu beweisen, dass sie wirklich eine neue Art demokratischer Politik in die Parlamente bringen wollen. Politik soll transparent sein haben sie versprochen. Und die Bürger wollen jetzt eine durchschaubare, offene und ehrliche Politik sehen.

Die Menschen haben genug davon, immer wieder Abgeordnete zu wählen, die dann bis zur nächsten Wahl hinter irgendwelchen Türen verschwinden und Politik machen. Die Menschen in Deutschland wollen wissen, was die von ihnen gewählten Volksvertreter hinter den verschlossenen Türen treiben. Sie wollen einbezogen werden in die politischen Geschehnisse und Entscheidungen. Nicht immer mit ihrer Stimme, aber durch ehrliche und offene Informationen.

Die PIRATEN müssen jetzt den Berlinern (und den Menschen in ganz Deutschland) beweisen, daß sie Transparenz ernst meinen. Sie müssen Fenster und Türen des Abgeordnetenhauses öffnen und den Menschen die Möglichkeit geben, politische Entscheidungen mitverfolgen und mittragen zu können.

Und das auch nicht nur über das Internet. Die Piratenpartei muss jetzt auch die schwierige Balance meistern Internetgemeinde und Offliner gleichermaßen mit Informationen aus dem Parlament zu versorgen und den Kontakt zu allen Bevölkerungsgruppen aufrecht zu erhalten.

Wenn die PIRATEN in Berlin die Chance zur frischen Brise in der Politik richtig nutzen, werden sie vom Wähler auch in den anderen Parlamenten ihre Chance bekommen.

Big Brothers

Die Datenkrake ACTA hat einen Bruder namens INDECT und wenn man liest worum es sich bei INDECT handelt wird einem als Unschuldiger schlecht.

Hier kann man auf der Seite selber etwas zu INDECT lesen. Man sollte sich aber klar sein, dass die Informationen stark gefiltert sind.

Mal direkt etwas zitiert.

Q3: What behaviour is an “abnormal” behaviour?

A: As regards to the definition of “abnormal behaviour”, the term is not introduced by the INDECT Project, and it was created by EC and explained in the FP7 Work Programme. This term will be always controversial. In our case we clearly understand abnormal behaviour as “criminal behaviour”, and especially as “behaviour related to terrorist acts, serious criminal activities (e.g.: murders, bank robberies, someone leaving the luggage in the airport with the bomb) or criminal activities in the Internet (e.g.: child pornography)”. We will produce the tools to avoid such situations.

Mal wieder wird die Kinderpornographiekeule herausgeholt. Der Letzte Satz vom Zitat sagt aus, dass INDECT die Werkzeuge produzieren will um Kinderpornographie zu verhindern. Ich frage mich wie das gehen soll. Da muss man doch viel früher ansetzen. Wenn ein Video im Internet ist, ist es für der unschuldige Kind bereits zu spät.

Und wie soll es mit weniger Polizisten klappen Morde zu verhindern? Eine Kamera, selbst wenn sie fliegen können sollte kann so etwas nicht. Oder sollen etwas UCAVs auf die EU-Bevölkerung losgelassen werden?
Ich meine natürlich nicht so große wie für den Krieg aber ich kann mir durchaus kleine vorstellen und damit andere bestimmt auch.
Vielleicht wie die aus Terminator 3.

Und Terroristen sind auch mal wieder erwähnt. Es scheint noch immer nicht verstanden zu sein, dass es keinen Schutz vor Terrorismus gibt. Wir könnten alle Köpfe Verkabeln und würde es trotzdem nicht verhindern können. Ich fürchte den Verlust der Freiheit mehr als den Verlust meine Lebens durch einen Terroristen.

Das Geld wäre besser investiert in der Bekämpfung von Elend.

Wie immer wird an Auswirkungen herum gedoktort anstatt die Ursachen zu beseitigen.

Reform für GEZ und ÖRR

Es schient eine Reform bevor zu stehen.
Jedenfalls, wenn die Vorschläge von Kirchhof umgesetzt werden.
Dann muss jeder Haushalt zahlen. Auf den ersten Blick fair. Angeblich habe jeder Empfangsgeräte irgendeiner Art. Was ist aber wenn man keinerlei Interesse an den Programmen von ARD und ZDF hat. ARD sind es schließlich die den größten Teil der Gebühren schlucken.
Wenn es nach Haushalt geht werden all zahlen müssen und ARD und ZDF bekommen mehr Geld für vermutlich noch schlechteres Programm. Für Fussball und Filme gibt es bezahl Fernsehen, da braucht man ARD und ZDF eigentlich nicht mehr.

Wenn schon Reform, dann richtig. Abschaffung der GEZ. Einführung eines Rundfunkgrundgesetzes, auf das die Politik keinen Einfluss mehr hat. Direkte Abstimmung der Zuschauer über das Programm.
Die Dritten reichen mit ihren Regionalprogrammen und Informationen meiner Ansicht nach völlig. Die Gebühren lägen dann bei unter 5 Euro pro Monat.

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Ergänzung Pressemitteilung der Piratenpartei

Rundfunkräte: Parteien raus, CCC rein
Piratenpartei fordert Sitz für Chaos Computer Club in den TV-Aufsichtsgremien

Die Netzbürgerschaft muss Plätze in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkräten
bekommen.Im Gegenzug sollen die Parteien daraus verschwinden. Dafür setzt sich
die Piratenpartei NRW ein. »TV und Internet verschmelzen mehr und mehr. Trotzdem
betrachten einige Parteien und Internet-Analphabeten unter den etablierten
Politikern die Sendeanstalten immer noch als ihr Eigentum«, bemängelt Christian
Horchert, Listenkandidat der PIRATEN für die NRW-Wahl am Sonntag, 9. Mai. »Wir
wollen eine faire Vertretung der Netzgemeinde bei ARD und ZDF.«

Nach Meinung der Piratenparteiwürden die Interessen der Web-Citizens am besten
durch den Chaos Computer Club (CCC) vertreten. Der CCC ist bereit, diese Aufgabe
zu übernehmen. Sollten die PIRATEN am Sonntag in den Landtag einziehen, werden
sie sich für eine entsprechende Änderung des Rundfunkstaatsvertrages einsetzen.

Rundfunkräte bei der ARD–im ZDF heißt dieses Gremium Fernsehrat–sind dazu da,
beim TV-Programm auf Vielfalt und die Einhaltung der Programmgrundsätze zu
achten. Bislang sitzen viele »verdiente« alte Männer und Frauen von
Organisationen der »alten« Bundesrepublik in den Räten: Parteien, Kirchen,
Gewerkschaften, Sportverbände, der Landfrauenbund, der Vertriebenenverband und
einige andere.

»Wie schädlich der Einfluss der Parteien auf die öffentlich-rechtlichen
Fernsehsender ist, hat die skandalöse Entlassung des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus
Brender gezeigt. Sie behindern die Meinungs- und Rundfunkfreiheit«, so Christian
Horchert, der auch Mitglied im CCC ist.»Mit dem CCC könnte sich auch endlich ein
wirklich kompetenter Akteur an der derzeit unsinnigen Diskussion um den neuen
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag beteiligen.«

Der Piratenpartei als Bürgerrechtspartei und Vertreterin des freien Zugangs zu
Medien und Wissen ist dieses Thema sogar so wichtig, dass sie die Forderung nach
Rundfunkratssitzen für den CCC in ihr Wahlprogramm geschrieben hat. Und das
kommt an. Aktuelle Umfragen für die NRW-Wahl sehen die PIRATEN bei drei Prozent–
Tendenz steigend.

Quellen:

[1] Piraten-Wahlprogramm, Bereich
Rundfunkräte:http://www.piratenpartei-nrw.de/portal/wahlprogramm-landtagswahl-nrw/medienpolitik.htm#2

[2] Campact zu
Brender-Entlassung:http://www.medienhandbuch.de/news/entlassung-von-brender-eine-fatale-botschaft-an-journalisten-31986.html

[3 ]Wikipedia-Artikel Rundfunkrat:http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkrat

Über die Piratenpartei Deutschland:

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) ist mit über 12.000 Mitgliedern die
größte der nicht im Bundestag vertretenen Parteien. Die PIRATEN treten ein für
die Wahrung und Stärkung der Grund- und Bürgerrechte, Transparenz des Staates,
Bekämpfung von Monopolen, gebührenfreie Bildung sowie Offenlegung von öffentlich
geförderten Forschungsergebnissen.

Mit ihren programmatischen Zielen hat die Piratenpartei bereits erste Erfolge
erzielt: Bei der Europawahl 2009 erreichte die Bürgerrechtspartei einen
Stimmenanteil von 0,9 Prozent. Sogar zwei Prozent der Stimmen gewannen die
PIRATEN bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Im Europaparlament stellen
sie durch die schwedische »Piratpartiet« zwei Abgeordnete. In Münster und Aachen
ist die Piratenpartei im Rat der Stadt vertreten.

Erklärtes Ziel der Piratenpartei in NRW ist es, bei der Landtagswahl die
5-Prozent-Hürde zu überspringen. Im neuen Landtag soll eine Politik mitgestaltet
werden, die sich wieder stärker an den Grundwerten unserer Verfassung
ausrichtet. Die PIRATEN treten mit einem erweiterten Programm an und behandeln
Themen wie Arbeit und Soziales, Bauen und Verkehr, Gesundheits- und
Drogenpolitik, Kultur sowie Wirtschaft und Finanzen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung:

Presseteam NRW
Achim Müller

FDP + CDU = ?

Die NRW-CDU macht zur Zeit durch Skandale auf sich aufmerksam. Auch eine Strategie um im Gespräch zu bleiben.
Neben der LEX-EON wären da die Finzanzierung des letzten Wahlkampfs und die Sympatische CO-Pipeline vor der Haustür.

Die FDP hält noch immer an ihren Steuersenkungsplänen fest. Das obwohl in nächster Zeit mit weniger Geld zu rechnen ist.
Von den maroden Kommunen gar nicht zu reden. Deren Finanzierung wird immer schwieriger. Da dürfen wir uns wohl bald auf Jugendbanden freuen, die aus Langeweile vandalieren, einen Mangel an Kultur und nicht vergessen jedes Jahr neue Stossdämpfer.

CDU in Spendenaffäre verwickelt?

Bei der CDU in NRW scheint es auch eine Spendenaffäre zu geben.
Da scheinen FDP und CDU ja gut zueinander passen.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Wähler so ein Verhalten entsprechend abstrafen.

FDP für Verbote anstatt Ursachen zu beseitigen

Die FDP ist für ein Burkaverbot.
Ist das gut? Nein, denn es verbietet lediglich etwas ohne die Ursachen zu beseitigen.

Die Patt-Situation zwischen Rot Grün und Gelb Schwarz …

… hält an.
Die Griechenlanddebatte scheint keinen Einfluss zu haben auf das Verhältnis. Es ist also eine lange Koalitionsfindungszeit zu erwarten oder die Piraten kommen über die 5% und können sich einbringen.

Global Lokal => Piraten wählen gehen.

Griechenland

Ist die Verzögerung der Finanzhilfe für Griechenland durch die Bunderregierung auch Kettengerassel im Rahmen des Wahlkampfes?
Oder richtet sich die Regierung nur nach den Wünschen des Volkes?

Einfach mal drüber nachdenken.

Hassparteien

Mal etwas zum Thema Hassparteien, also Parteien die mit Hass “Punkten” wollen.

Hass ist ärmlich
und erbärmlich.

Plakate im Duisburger Westen

Wie vielleicht schon einige bemerkt haben hängen seit gestern bzw. heute im Duisburger Westen die Plakate der PiratenPartei.
War zwar nicht ganz einfach einen Platz zu finden aber doch hängen sie jetzt. Nicht zuletzt auch Dank einem Rheinhauser-Stadtplan von der SPD. :-D

Auch der Duisburger Süden hat bereits etliche Piraten Plakate hängen.

Beim Plakatieren sind einige Dinge aufgefallen.
- Häufige hängen die Plakate der FDP mit, welchen von der CDU am selben Pfahl.
- Was mich allerdings mehr verwunderte waren die Häufigkeit mit der SPD und PoNRW am selben Pfahl hingen.
- Etwas seltsam waren die FDP Alleen an denen fast alle Laternenpfähle mit FDP gepflastert sind.

Wahlkampf

Die FDP macht wieder Wahlkampf mit Steuerversprechen. Was die SPD vom
FDP Wahlkampf hält ist klar und die Argumente klingen doch stark wie die Versprechen vom Bundestagswahlkampf.

Wahlplakate in Duisburg I

In Duisburg werden bald auch die Plakate der Piraten hängen und hoffentlich nicht gekielholt.

Aber mal zu den anderen Plakaten.
CDU und SPD scheinen auf Gesichter zu setzen. Etwas eintönig und langweilig.
FDP hat eine Menge Botschaften aber irgendwie kann man die nicht nachvollziehen. Warum zum Beispiel steht auf einem der Plakate etwas über einen Zuwachs an Lehrern im Vergleich zu 2005. Schreibt die FDP sich etwa den zuwachs an Lehrern auf die Fahne. Ich sehe da auch einen gewissen Widerspruch zu den anderen FDP Plakaten.

Von den Grünen ist bisher noch nichts zu sehen.

Etliche Plakate sind allerdings schon in Mitleidenschaft gezogen.

Droht uns in NRW Schwarz-Grün?

Die Grünen in NRW schließen eine Koalition mit der CDU nicht aus! Dies wurde heute auf der Landesdelegiertenkonferenz der Umweltpartei in Essen fast einstimmig beschlossen! Man sehe zwar mehr Gemeinsamkeiten bei der SPD, doch könne man nicht garantieren, dass mit dieser eine Koalition möglich sei. “Wir können nicht darauf warten, dass die SPD dann immer hinreichend groß ist”, so Renate Künast im “Bericht aus Berlin”. Definitv ausgeschlossen ist jedoch eine Minderheitenregierung mit der SPD unter Billigung der Linken, sowie eine Jamaika-Koalition.
Ja, liebe Grünen, wie soll es denn dann weitergehen? Nach neuesten Umfragen liegt ihr auf Platz 3, noch vor der FDP. Die Chancen für Schwarz-Geld sind denkbar schlecht. Doch die für Rot-Grün auch. Ausgehend von den Aktuellen Werten bleiben nur die Große Koalition und eben Schwarz-Grün. Letzteres wäre wohl am Wahrscheinlichsten. Da ihr das so schön einstimmig beschlossen habt, folgende Fragen eines Piraten:
1. Wie haltet ihr es dann noch mit dem Bürgerrecht? Eure “Vorbilder” aus Hamburg und dem Saarland haben da ja schon gezeigt, was eure Kernkompetenzen (nicht) sind.
2. Wie haltet ihr es mit den Studiengebühren? Könnt ihr euch da wirklich gegen die Union durchsetzen?
3. Was wird dann aus Marl und all den anderen Kohlekraftwerken? Werdet ihr auch da einknicken, wie in Hamburg?
4. Kann man euch eher nach eurem Programm messen oder nach folgendem Ausspruch von Renate Künast (ebenfalls aus dem “Bericht aus Berlin”):
“Eines ist sicher: der Machtinstinkt der Grünen ist groß”?

Nein, die Grünen stellen definitiv KEINE Alternative zu Schwarz-Geld dar. Die Farbe der Alternative ist Orange! Es wird Zeit für frischen Wind in diesem Land, in dem das Ringen nach Macht größer ist als die Treue zu seinen Idealen. Klarmachen zum Ändern!

Duisburg hat Direktkandidaten!

Die Direktkandidaten der Duisburger Piraten für die Landtagswahl im Mai stehen fest! Auf der dafür einberufenen Versammlung in Beeck wurde heute, 17. 01. 2010, wie folgt entschieden:

Gewählt wurden:

Für den Wahlkreis 60 (Duisburg I; Bez. Süd, Neudorf, Duissern, Wanheimerort): Patrick A. Peyre (18)

Für den Wahlkreis 61 (Duisburg II; linksrheinisches Duisburg): Sascha Schneider (35)

Für den Wahlkreis 62 (Duisburg III; Meiderich, Beeck, Ruhrort, Kaßlerfeld, Altstadt, Dellviertel, Neuenkamp, Hochfeld): Annika Nelles (19)

Für den Wahlkreis 63 (Duisburg IV; Bez. Hamborn und Walsum): Stefan Sechting (19)

Mit dieser jungen Besatzung steuern wir nun den Landtag in Düsseldorf an. Jeder der Kandidaten braucht 100 Unterschriften aus seinem Wahlkreis und alle Duisburger Piraten und Freibeuter sind dazu aufgerufen, ihren Kandidaten zu unterstützen. Die Formulare werden online gestellt, sobald alle Formalitäten geklärt sind. Wir werden auch über den Fortschritt des Sammelns informieren und die Stadt mit Infoständen bereisen.

Duisburger wählen Direktkandidaten!

Bei all den eher betrüblichen Nachrichten in letzter Zeit freut es doch, auch einmal gute Nachrichten päsentieren zu können – wenn auch in eigener Sache.
Denn am Sonntag (17.01.) wählen wir unsere Direktkandidaten für die Landtagswahl. Wir laden daher alle Piraten aus der Region, aber auch Interessenten, ein, sich das anzuschauen. Und die Duisburger eh, denn die haben die historische Gelegenheit, die ersten Kandidaten der Piratenpartei Deutschland für die Stadt Duisburg zu wählen! Ort des Geschehens ist das Café am Markt in Beeck und zwar ab 15 Uhr. Geplantes Ende: 19 Uhr.
Direkt danach läuten wir offiziell den Beginn des Wahlkampfes vor Ort ein, denn wir benötigen dann noch je 100 Unterschriften aus den jeweiligen Kreisen pro Kandidat. Bei vier Kandidaten macht das 400 Unterschriften. In den nächsten Tagen werden wir daher einen Ticker zu den Unterschriften laufen lassen, sehr häufig auf Infoständen sein und so lange um Unterschriften kämpfen, bis wir die allerersten Duisburger Direktkandidaten auf einem Wahlzettel wiederfinden!

Wer kandidieren kann?
Jeder, dessen erster Wohnsitz in Duisburg ist, und der Mitglied der Piratenpartei ist.

Bis wann man die Kandidatur einreichen kann?
Bis zur Aufforderung des Versammlungsleiters, die Kandidaten mögen sich vorstellen!

Die Einladungen an die Piraten in Duisburg sind längst raus (genauso wie an die Presse). Aber vielleicht mag ja der ein oder andere kommen und sich anschauen, wie wir im Real Life aussehen, und was wir zu sagen haben!