Archive for the "Aktionen" Category

Sing mit uns GEMAfreie Weihnachtslieder

Viele Musikeinlagen und Chorauftritte sind in diesem Jahr vom Weihnachtsmarkt verschwunden, weil die GEMA für Auftritte mit Weihnachtsmusik zu hohe Gebühren verlangt. Doch es geht auch anders. Der Verein Musikpiraten e.V. hat ein Liederbuch mit Weihnachtsliedern veröffentlicht, das ausschliesslich GEMAfreie Lieder entält.
Wir laden alle Duisburger und Besucher des Weihnachtsmarktes ein, mit uns diese Lieder auf dem Weihnachtsmarkt zu singen. Wir treffen uns dazu am heutigen 10.12.2011 und am kommenden 17.12.2011 um 14.00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt Duisburg vor dem Forum (etwa in der Mitte des Weihnachtsmarktes).
Die nötigen Liederbücher haben wir vor Ort und stellen sie kostenlos zur Verfügung. Wer sich das aktuelle Liederbuch kostenlos als pdf-Datei downloaden möchte findet es unter   http://mkzä.de/advent

Schufa

So ziemlich jeder hat schon mal von der Schufa gehört. Einem kommerziellen Unternehmen, welches in der Datensammelwut dem Staat in nichts nachsteht. Widersprechen kann man auch nicht ohne weiteres oder mit Konto, Handy und Haus wird es schwierig.
Dank des Bundesdatenschutzgesetz kann man jetzt allerdings wenigstens einmal im Jahr abfragen was an Daten vorhanden ist.
Man merkt wie begeistert Unternehmen wie die Schufa darüber sind, dass sie Auskunft geben sollen. Online gibt es keine Möglichkeit die Daten einfach so anzufordern.
Selbst wenn man in eines der Schufabüros geht bekommt man nicht sofort die Auskunft, sondern muss noch mehrere Wochen warten und will man widersprechen geht das auch nur schriftlich per Post. Was einen verwundert ist, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen gerne Geld verschwendet. Oder liegt es eher daran, dass sie den Verbraucher davon abhalten wollen die berechtigte Auskunft einholen zu wollen.

Per Email geht das jedenfalls nicht.

Also alle mal zum Schufabüro in Düsseldorf (Schadowstr. 86-88) nicht weit vom HBF und sich die Eigenauskunft nach BDSG §34.

Abmahnung wegen Briefkasten Werbung

Es gibt Fälle in denen Abmahnungen Sinn machen. Bei penetranter unerwünschter Werbung per Snail-Mail (Snail-Mail Spam).
Natürlich mahnt man nicht sofort Kostenpflichtig ab, sondern macht es richtig.

Greenpeace Aachen beschreibt auf folgender Seite sehr gut wie man vorgeht.
Man braucht um gegen die Werber vorzugehen keinen Anwalt, auch wenn es dadurch sicherlich durchschlagender ist.

Also wehrt euch gegen unerwünschte Werbung wie Prospekte, gratis Zeitungen, Flyer und alles andere was euren Briefkasten verschandelt.

(Außerdem ist die lästige Werbung auch ziemlich Umweltverschmutzung und Resourcenverschwendung)

Datenschutzroman von der Piratenpartei

Die Piratenpartei Münster hat heute den Datenschutzroman “Türspione” von Malte Klingenhäger unter freier Lizenz veröffentlicht.

Die Datei kann als PDF hier heruntergeladen werden.

Plakate im Duisburger Westen

Wie vielleicht schon einige bemerkt haben hängen seit gestern bzw. heute im Duisburger Westen die Plakate der PiratenPartei.
War zwar nicht ganz einfach einen Platz zu finden aber doch hängen sie jetzt. Nicht zuletzt auch Dank einem Rheinhauser-Stadtplan von der SPD. :-D

Auch der Duisburger Süden hat bereits etliche Piraten Plakate hängen.

Beim Plakatieren sind einige Dinge aufgefallen.
- Häufige hängen die Plakate der FDP mit, welchen von der CDU am selben Pfahl.
- Was mich allerdings mehr verwunderte waren die Häufigkeit mit der SPD und PoNRW am selben Pfahl hingen.
- Etwas seltsam waren die FDP Alleen an denen fast alle Laternenpfähle mit FDP gepflastert sind.

ACTA E-Petition Unbedingt mitzeichnen

Zitat aus dem Text

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen die Bundesregierung dazu aufzufordern, sich in der EU zur Offenlegung des aktuellen Standes der Verhandlungen zum Anti-Piraterieabkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) einzusetzen.
Begründung

Hierdurch soll eine öffentliche Debatte ermöglicht werden.

Deutschland gehört zu den fünf an den Verhandlungen beteiligten Staaten wegen denen eine Offenlegung bisher nicht erfolgte.

Seit 2007 wird das ACTA hinter verschlossenen Türen in aktuell bereits sieben Verhandlungsrunden ausgearbeitet. Beteiligt sind die Europäische Union, die USA, Japan und acht weitere Staaten.

Über den Inhalt des Abkommens ist in der Öffentlichkeit wenig gesichert bekannt, die spärlichen Informationen und bekannt gewordenen Dokumente lassen jedoch massive Grundrechtseinschränkungen erwarten. Organisationen und Initiativen wie Reporter ohne Grenzen, der AK Zensur, der Chaos Computer Club (CCC), die Free Software Foundation (FSF) und die Electronic Frontier Foundation (EFF) warnen vor der Verabschiedung.

Bislang bekannt gewordene Eckpunkte:

1. Internetfilter
Internetfilter öffnen Missbrauch Tür und Tor – ihre Verwendung kann schnell zur Zensur ausarten und Probleme werden nur ausgeblendet und nicht gelöst. Mit ACTA werden möglicherweise Filtermaßnamen eingeführt, die weit über das hierzulande äußerst umstrittene Zugangserschwernisgesetz hinaus gehen. Dies stellt einen tiefen Eingriff in die Meinungsfreiheit dar.

2. Internetsperren (“Three Strikes” Modell)
Der Rat der Europäischen Union hat den Zugang zum Internet zurecht als Menschenrecht bezeichnet, eine Einschränkung ist dementsprechend äusserst kritisch zu betrachten. Internetsperren schneiden Menschen von ihren sozialen Kontakten ab und erschweren die Teilnahme am öffentlichen Leben erheblich, damit greifen sie tief in das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ein.

3. Haftung der Provider für Inhalte und Aktionen der Nutzer nach chinesischem Vorbild
Neutrale Zugangs- und Hostingprovider sind die Grundlage des freien Internet, die Providerhaftung zwingt die Unternehmen aber zu präventiven Zensurmaßnahmen. Zum Selbstschutz gehen Unternehmen dann oft über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus und schränken so die Aktivitäten und Inhalte der Nutzer, und damit deren Recht auf Meinungsfreiheit, empfindlich ein.

4. Verbot der Umgehung von Internet-Sperrmaßnahmen und -Filtern.
Ein solches Verbot würde eine anonyme Bewegung im Internet auf legale Art unmöglich machen. Anonymität wiederum ist unabdingbar zur freien Meinungsäußerung, beispielsweise und vor allem auch in diktatorischen Staaten. Einem möglichen Diktator derart mächtige Werkzeuge zur Unterdrückung von Grundrechten zu geben ist unverantwortlich und widerspricht den Prinzipien unseres Grundgesetzes.

Der Mangel an Transparenz bei diesem Vertragswerk ist ebenso kritisch: So wird Wirtschaftsunternehmen unter Stillschweigevereinbarungen Einblick in den aktuellen Verhandlungsstand gewährt, dem Volk und dessen gewählten Vertretern wird dieser aber verwehrt. Unter solchen Bedingungen ist keine ausgewogene, öffentliche Debatte möglich, wie sie in Demokratien jedoch unabdingbar zur legitimen Entscheidungsfindung ist.

Um nicht den Eindruck zu erwecken, dass hier Maßnahmen mit Gesetzeswirkung am Volk vorbei entschieden werden muss der aktuellste Entwurf des ACTA der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Also Bitte mitzeichnen

Gesetzesinitiative Löschen statt Sperren

Die Vorstellungen von Frau Malmström sind derzeit ja in allen Medien. Es ist Zeit etwas zu ändern. Nicht nur hier in Deutschland, sondern auch in Europa. Deswegen hier ein inoffizielles EU-Bürgerbegehren. Ein offizielles gibt es bisher leider noch nicht aber wir sollten auch nicht solange damit warten unsere Meinung kund zu tun.

Das Ganze natürlich auch in English als EU-Petition for a referendum

Bitte weiterverbreiten und ausfüllen.

Klarmachen zum Ändern.

Piratendemo gegen den neuen Jugendmedienstaatsvertrag (JMStV)

Am heutigen Tag fand sich eine große Gruppe von rund 40 Piraten trotz des doch eher schlechten Wetters in Düsseldorf zusammen, um mit Flaggen und Plakaten bewaffnet in einem Protestzug gegen den neuen Jugendmedienstaatsvertrag zu demonstrieren. Der Zug bewegte sich vom Düsseldorfer Schadowsplatz über die Kö bis zur Staatskanzlei, vor welcher sich die Piraten dann einige Zeit aufhielten.

Auf dem Weg wurden von den Piraten etliche Flyer an die zahlreichen Passanten verteilt und auch parkende Autos wurden mit einem Flyer unter dem Scheibenwischer versehen.

Die uns begleitende Polizei war sehr freundlich und ein Polizist gab netterweise sogar Tipps was man bei solchen Protestzügen durchaus besser machen könnte, fand aber die Piraten-Themen und unsere Bemühungen dennoch gut.

Insgesamt war die doch recht spontane Aktion meiner Meinung nach durchaus ein Erfolg, wenn auch Stellenweise verbesserungswürdig, zumal es leider unter der Woche für viele Piraten nicht möglich war zu erscheinen, weswegen eine Veranstaltung wie diese am Wochenende sicherlich mit mehr Piraten ausgestattet gewesen wäre.

Unterschriften sammeln gegen die Schließung der Musik- und Kunstschule

Wie nun schon seit einer ganzen Weile bekannt, muss die Stadt Duisburg dieses Jahr eine nicht gerade kleine Summe an Geldern einsparen, da einfach kein Geld mehr in den Kassen ist. Leider betreffen die Sparpläne der Stadt genau die falschen Stellen in Duisburg, wie zum Beispiel die niederrheinische Musik- und Kunstschule, welche nur noch einen Bruchteil der Gelder erhalten soll, sodass nun neben der geplanten Schließung der Schule noch in erwägung gezogen wurde, sie einfach zu privatisieren um kosten zu sparen.

Da weder eine Schließung, noch eine Privatisierung auf dauer eine gute Lösung dafür ist, fanden sich heute in der Duisburger Innenstadt auf der Königstraße die Piraten der Crew Pottpiraten zu einen Infostand zusammen, auf welchem sie kräftig Unterschriften gegen eine Schließung der Schule sammelten. Viele Bürger sahen in der geplanten Einsparung bei den Schulen einen ganz falschen Ansatz um Geld in die leeren Kassen zu bekommen.

Dennoch gab es auch Stimmen die sagten, die jungen Leute sollten auch mal „lernen zu verzichten“, aber es steht außer frage das Jemand, der jungen Menschen die Chancen auf gute Bildung nicht gönnt, auch nichts gutes für die zukünftigen Generationen über hat.

Abschließend war die Aktion dennoch ein Erfolg und hat sicherlich auch einigen Leuten die derzeit herrschenden Probleme aufgezeigt.

Duisburger wählen Direktkandidaten!

Bei all den eher betrüblichen Nachrichten in letzter Zeit freut es doch, auch einmal gute Nachrichten päsentieren zu können – wenn auch in eigener Sache.
Denn am Sonntag (17.01.) wählen wir unsere Direktkandidaten für die Landtagswahl. Wir laden daher alle Piraten aus der Region, aber auch Interessenten, ein, sich das anzuschauen. Und die Duisburger eh, denn die haben die historische Gelegenheit, die ersten Kandidaten der Piratenpartei Deutschland für die Stadt Duisburg zu wählen! Ort des Geschehens ist das Café am Markt in Beeck und zwar ab 15 Uhr. Geplantes Ende: 19 Uhr.
Direkt danach läuten wir offiziell den Beginn des Wahlkampfes vor Ort ein, denn wir benötigen dann noch je 100 Unterschriften aus den jeweiligen Kreisen pro Kandidat. Bei vier Kandidaten macht das 400 Unterschriften. In den nächsten Tagen werden wir daher einen Ticker zu den Unterschriften laufen lassen, sehr häufig auf Infoständen sein und so lange um Unterschriften kämpfen, bis wir die allerersten Duisburger Direktkandidaten auf einem Wahlzettel wiederfinden!

Wer kandidieren kann?
Jeder, dessen erster Wohnsitz in Duisburg ist, und der Mitglied der Piratenpartei ist.

Bis wann man die Kandidatur einreichen kann?
Bis zur Aufforderung des Versammlungsleiters, die Kandidaten mögen sich vorstellen!

Die Einladungen an die Piraten in Duisburg sind längst raus (genauso wie an die Presse). Aber vielleicht mag ja der ein oder andere kommen und sich anschauen, wie wir im Real Life aussehen, und was wir zu sagen haben!

Nacktscanner-Petition: aktueller Zwischenstand

Den ersten (halben) Tag hat die Anti-Nacktscanner-Petition erfolgreich gemeistert.
6485 Zeichner zählte sie am 13.01. um 0:00 Uhr. Das sind schon 12,9% der benötigten 50.000.
Bleibt dieser Schnitt erhalten, dann wird es knapp. Denn drei Wochen hat sie maximal Zeit, um eine definitive Anhörung zu erwirken. Darum sollte sich jeder, der gerade aktiv gegen die Scanner kämpft, motiviert fühlen, jetzt erst recht in die Offensive zu gehen.
Darum sollte jeder, der diese Symbole “moderner Sicherheitspolitik” nicht auf deutschen Flughäfen sehen möchte, nicht nur selbst unterzeichnen, sondern auch über alle möglichen Netzwerke dafür Werbung machen. Die Petition hat eine Chance!

Petition gegen Nacktscanner!

Die Piraten in Duisburg unterstützen die ePetiton gegen Nacktscanner, die noch bis zum 23. Februar 2010 läuft und rufen alle Scanner-Gegner dazu auf, dasselbe zu tun und diese zu verbreiten.

Ziel muss es sein, bis zur Deadline 50.000 Unterschriften zu bekommen. Bei der Aktualität des Ganzen ein durchaus erfolgsversprechendes Ziel.
Also: Zeichnet mit, gegen den Ausverkauf unserer Grundrechte und unserer Würde!
Terrorismus bekämpft man nicht, indem man seine Werte aufgibt!

Aufgrund der entstandenen Kritik einzelner Aktivisten:
Leider ist der Petitionstext nicht so ausgereift wie einige Vorschläge, die in diversen Foren bereits erarbeitet wurden. Da allerdings keine zwei Petitionen des selben Inhalts eingestellt werden, ist dies nun die einzige Chance, die Scanner per Petition loszuwerden. Es ist unser Anliegen, dass in Deutschland keine Nacktscanner zum Einsatz kommen. Dies sollte bei aller Kritik bezüglich des Petitions-Begründungstextes nicht vergessen werden.

“Ihr müsst uns nicht nackt scannen, wir sind es schon!” – Flashmob in Düsseldorf

Fast jeder hat schon davon gehört – Körperscanner, auch als “Nacktscanner” verschrien, die mittels sogenannter Terahertzwellen Menschen nackt auf einem Monitor erscheinen lassen.
Diese “bahnbrechende” Technik wird uns als neues Sicherheitswunder verkauft, und nachdem es von der alten Regierung und sogar Herrn Schäuble als “Unfug” bezeichnet wurde, soll er nun doch in ganz Europa an Flughäfen zur “Sicherheitskontrolle” eingeführt werden.

Das sieht dann etwa so aus:
Klicken Sie bitte hier!

Bringt uns diese Technik denn nun wirklich mehr Sicherheit?
Hierzu möchte ich auf einem Artikel des Magazins “Der Standard.at” verweisen, den Sie hier finden können.
Und sogar der “Bund deutscher Kriminalbeamter” hält die Gerätschaften für “[nicht] besonders effizient”, wie zum Beispiel in diesem Artikel dargelegt wird.

Uns Piraten reicht es. Die Bevölkerung muss endlich gezeigt werden, welche Ausmaße der Sicherheitswahn bereits angenommen hat.
Aus diesem Grund fand heute, am 10.01.2010, ein Flashmob – Also eine spontane Versammlung von Menschen, die überraschend eine gewisse Aktion durchführen, bekannte Beispiele sind bei Wikipedia zu finden – an mehreren Flughäfen statt.

Mit von der Partie waren Sitd (Stefan) und Patrick alias Pat-Pirat (ich ;) ) vom Stammtisch Duisburg. Um 13 Uhr trafen wir in Düsseldorf ein und fanden recht schnell die anderen Piraten, insgesamt eine Gruppe von etwa 11 männlichen und einem weiblichen Pirat, unter anderem der Spitzenkandidat in NRW Nico Kern, der sich allerdings nicht entblößen wollte.
Unser Ziel: Neun von uns ziehen sich vor dem Sicherheitscheck aus und demonstrieren mit Schildern und Fahnen.

Die Aktion glich einem Kriminalfilm; kurz vor Start fand uns ein Reporter der Boulevard-Zeitschrift “Express” und stellte uns einige Fragen.
Offenbar war die Flughafenleitung bereits informiert, und bald sahen wir uns von Polizisten umzingelt.
Es ging in Richtung Parkplatz zwecks Vorbereitung, und da uns zwei Polizisten – ausgesprochen “unauffällig” – folgten, fuhren wir kurzerhand auf die oberste Etage und kreierten aus dem nichts einige Plakate.

Und dann ging es los: Mit umgehangenen Fahnen, Spruchbändern und Kameras bewaffnet, ließen wir – manche bis auf die Unterhose – die Hüllen fallen und marschierten im Terminal A/B herum, gefolgt von Polizisten und Schaulustigen. Nach ein paar Minuten war alles wieder vorbei. Die Ordnungskräfte waren dabei erstaunlich entspannt, bis auf geschockte Blicke fast aller Polizisten kamen wir ungescholten davon.

Natürlich durften auch Fotos für den Express nicht fehlen.
Diese werden wir natürlich sofort hier veröffentlichen, sobald sie zu haben sind ;)

Fazit: Eine recht gelungene Aktion.
Wird der Nachtscanner tatsächlich eingeführt, dann kann sich der Flughafen Düsseldorf auf einen weiteren Flashmob freuen. Allerdings wird der größer und professioneller ausfallen als dieses Mal… Zieht euch warm an, ohne Protest kriegt ihr diese Peepshow nicht eingeführt ;)

Inzwischen sind Fotos und Videos der Aktion verfügbar.
Bilder wurden auf Picasa (hier), Videos bei YouTube (hier und hier) veröffentlicht.

Unterschiftenaktion

Ahoi liebe Kulturpiraten,

anscheinend plant der Stadtrat starke Einsparungen im Kultursektor, wie die WAZ weiß.

Was braucht es auch Kultur in der Kulturhauptstadt? Betroffen sind unter anderem die Niederrheinische Musik- und Kunstschule (NMKS), das Hundertmeister, die Philharmoniker und das Theater. Überall soll, auch dank des Schuldenerhöhungsgesetzes, ach nein, Wachstumsbeschleunigungsgesetzes, gespart werden.

Wozu Kultur im Pott, wo ja eh nur Assis leben? – scheinen sich da einige gedacht zu haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass uns Duisburgern jetzt auch das letzte bisschen Würde genommen werden soll. Dabei sticht die NMKS besonders heraus, da dies eine Bildungseinrichtung ist. Es sieht fast danach aus, als würde mit dem JEKI-Projekt ein “Ersatz” zur Musikhochschule geschaffen – ein Ersatz, der auf tönernen Füßen steht, wo doch jetzt schon Unterrichtsausfall die Regel ist. Deshalb unterstützen wir eine Unterstützungsunterschriften-Aktion, die noch bis zum 25.01.2010 andauert und bitten alle, die dies lesen, mitzuzeichnen. Denn entschieden ist noch nichts! Wir können die NMKS noch retten!

Hier der Link